Hunter S. Thompson - Fear and Loathing in Las Vegas Fear and Loathing in Las Vegas

Das Buch von Hunter S. Thomson ist ein Reisebericht desselbigen, der eine Reportage über ein Motoradrennen schreiben sollte. Ob der Wahrheitsgehalt der krassen Fahrt allerdings 100% beträgt ist fraglich. Ich bin mir aber sicher, daß der Inhalt der Geschichte zu 100% mit der Wahrheit im Kopfe des Authors übereinstimmt, sofern sich dieser immer noch daran erinnern kann. Ein paar Jahre Gedächtnis fehlen ihm schon. Warum erfahrt Ihr, wenn Ihr das Buch lest. Hier eine kurze Leseprobe:

Wir waren irgendwo bei Barstow am Rande der Wüste, als die Drogen zu wirken begannen. Ich weiß noch, daß ich so was sagte wie: "Mir hebt sich die Schädeldecke; vieleicht solltest Du fahren..." Und plötzlich war ein schreckliches Getöse um uns herum, und der Himmel war voller Viecher, die aussahen wie riesige Fledermäuse, und sie alle stürzten herab auf uns, kreischend, wie ein Kamikaze-Angriff auf den Wagen, der mit hundert Meilen Geschwindigkeit und heruntergelassenem Verdeck nach Las Vegas fuhr. Und ein Stimme schrie: "Heiliger Jesus! Was sind das für gottverdammte Biester?"
Dann war es wieder still. Mein Anwalt hatte sich das Hemd ausgezogen und goß sich Bier auf die Brust, um den Bräunungsprozeß zu fördern. "Weswegen schreist Du so rum zum Teufel?" murrte er, mit geschlossenen Augen in die Sonne starrend. Er Trug eine von diesen spanischen Sonnenbrillen, die um die Schläfen reichen. "Schon gut", sagte ich. "Du bist jetzt mit Fahren dran." Ich stieg in die Bremsen und manövrierte den Großen Roten Hai an den Rand der Landstraße. Keinen Zweck, die Fledermäuse zu erwähnen, dachte ich. Das arme Schwein wird sie bald genug selbst sehen.