Ernest Hemmingway - The Old Man and the Sea The Old Man and the Sea

Basierend auf einem Zeitungsartikel, erzählt die Geschichte von Hemmingway von einem alten Fischer, der seit Wochen keinen Fisch mehr gefangen hat. Sogar sein Schüler hat auf einem anderen Boot angeheuert, obwohl er den alten Mann fast wie einen Vater liebt. Doch eines Tages, als der Mann wie jeden Tag allein auf die See fährt, trifft er auf einen riesigen Fisch...

Hemmingway Geschichte ist atmosphärisch so dicht geschrieben, daß man schon nach den ersten Sätzen Schwierigkeiten hat, das Buch aus der Hand zu legen. Man erlebt diese Geschichte, als ob man die ganze Zeit mit dem alten Mann zusammen ist. Gerade das Gefühl, den alten Mann richtig zu kennen, ist es was die Geschichte so zeitlos macht und ist vielleicht auch der Grund dafür, daß Hemmingway mit diesem Buch den Nobelpreis für Literatur gewonnen hat.

Wer dem Englischen nicht völlig unmächtig ist, sollte auf jeden Fall das Original lesen. Hemmingways Sprache ist schlicht und sehr gut verständlich. Wer dennoch die deutsche Übersetzung bevorzugt, dem sei gesagt, daß durch Hemmingways schlichte Sprache kaum etwas davon verloren geht. Hier noch ein kleiner Auszug aus dem Buch:

..."Come on", the old man said aloud. "Make another turn. Just smell them. Aren't they lovely? Eat them good now and then there is the tuna. Hard and cold and lovely. Don't be shy fish. Eat them!"
He waited with the line between his thumb and his finger, watching it and the other lines at the same time for the fish might have swum up or down. Then came the same delicate pulling touch again.
"He'll take it.", the old man said aloud. "God help him to take it."
He did not take it though. He was gone and the old man felt nothing.
"He can't have gone.", he said. "Christ knows he can't have gone. He's making a turn Maybe he has been hooked before and he remembers something of it."
Then he felt the gentle touch on the line and he was happy. ...